Final Curtain | Letzte Convention in Adliswil

Vielen Dank! Werner Meer

Vielen Dank!
Werner Meer

Aus und vorbei. Am 13. und 14. Oktober fand sie statt, die 15. und letzte Convention der American Railroadfriends in Switzerland.

Was vor rund 31 Jahren ganz klein begann, ging nun fulminant zu Ende. Werner Meer und seine Getreuen haben, wie immer, Großartiges auf die Beine gestellt. Werni hat gerufen und alle sind gekommen. Wieder einmal verwandelte sich die Schule an der Kronenwiese in ein Dorado der Modelleisenbahn.

Die Schweiz, Deutschland, Österreich, Luxemburg, Großbritannien und sogar Dänemark war vertreten. Alles was Rang und Namen hat war dort. Eine kaum überschaubare Anzahl an Anlagen, Dioramen, Lokmodellen und Händlern war zu sehen. Mehrere sogenannte „Clinics“ gaben den Modellbauern Tipps und Anregungen für den Anlagenbau und die Fahrzeugalterung. Alle Spurweiten waren vertreten. Es gab Dia- und Filmvorträge zum Thema Speed and Power. Der NMRA Atlantic District war mit einem Stand vertreten. Der Vorstand des Atlantic District wollte den Modellbahnern in Europa die Mitgliedschaft bei NMRA nahebringen. Insbesondere für uns US-Fans bietet diese vielfältige Vorteile, welche man nicht ungenutzt lassen sollte.

Den kompletten Artikel finden Sie in unserer Ausgabe Dezember 2012.

 

Streamliner Komfort auf Schienen Teil 2

Wie schon im ersten Teil unseres Berichts über die Streamliner im Modell berichtet, gibt es auch in H0 sehr schöne Modelle dieser Luxuswagen. Während im N Bereich Kato der Marktführer ist, hat sich die Firma Walthers in den letzten Jahren einen Namen auf dem Gebiet der Name Trains gemacht. Walthers hat in den letzten Jahren jedes Jahr einen neuen Zug in kompletter und vorbildgerechter Wagenreihung heraus gebracht. Es werden sämtliche eingesetzten Wagentypen nachgebildet. Um einen vorbildgerechten Zug nachzubilden, muss der Modelleisenbahner lediglich die korrekte Anzahl an einzelnen Wagen beschaffen. Broadway Limited Imports (mit seiner Zweitmarke PCM) bietet zwei Name Trains in ähnlich kompletter Ausführung an. Es sind dieses der California Zephyr und der Morning Daylight. Neben Walthers und Broadway Limited bietet auch MTH Streamliner an. Bei MTH gibt es jedoch nur 5-Wagen Sets und einzelne Ergänzungswagen. Ein vorbildgerechter Zugverband ist somit nur bedingt darstellbar.

Den gesamten Artikel finden Sie in unserer Ausgabe 02-2012.

Intermodellbau Dortmund 2012

British Columbia

Wie jedes Jahr öffnen sich Mitte April die Tore der Westfalenhallen, um die Besucherströme der Intermodellbau zu bewältigen. Wie in jedem Jahr hat der MOBA Verband Deutschland eine große Anzahl von hervorragend detaillierten Anlagen und Modulen zusammengetragen. Sie zeigen das hohe Maß an Können, welches heute in den Anlagenbau technisch wie optisch gesteckt wird. Sogar eine Schauanlage mit türkischen Motiven war zu sehen. Ein absolutes Meisterwerk. Man fühlt sich sofort in den asiatischen Teil der Türkei versetzt. Leider waren in diesem Jahr deutlich weniger Anlagen nach amerikanischen Vorbildern als sonst zu sehen.  Dennoch gab es auch hier wieder Außergewöhnliches zu sehen. Eine sehr ungewöhnliche Anlagenform hat Evan Daes gewählt. Für seine Anlage unter dem Motto „Beautiful Britisch Columbia“ wählte er scheinbar einen simplen Kreis von 1,60 m Durchmesser. Auf diesem dreht ein Güterzug stetig seine Runden. Hin und wieder scheint er zu verschwinden. Dies ist der Trick der ansonsten so „simpel“ erscheinenden Anlage. Im Innern läuft ein weiterer Schienenkreis, auf welchem der Zug seine Fahrtstrecke verdoppelt. Rund um diesen mittig angeordneten Schattenbahnhof hat er gekonnt Szenen aus British Columbia angeordnet. Er zeigt auch die eine oder andere Szene zum Schmunzeln. Da gibt es einen Elch, der den Straßenverkehr blockiert oder einen Grizzly,  welcher einen Baum erklimmt. Und immer dreht dahinter die BC Rail ihre Runden.

Jacq Damen aus den Niederlanden hingegen hat sich der Spur 0n3 verschrieben. In nur 18monatiger Bauzeit hat er auf nur rund 3,5 m² ein richtiges amerikanisches Sägewerk mit allen Zutaten nachgebildet. Dargestellt wird in hoch detaillierter Form der Betrieb in der Hum Lumber Company. Diese hatte ein echtes Vorbild 40 Meilen nordwestlich von Fresno. Leider ist das Vorbild bei einem Brand im Jahr 1917 zerstört worden.

Axel Peter aus Hahn zeigte mit seiner Sunrise Fruit Company eine kleine Rangieranlage, welche mit viel Liebe zu den einzelnen Industrieszenen und dem Hafenbecken umgesetzt wurde. Um die Anlage größer wirken zu lassen setzte er auf beiden Seiten den Spiegeltrick ein.

Der Eisenbahn-Amateur-Club-Herzogenrath war mit seiner N-Anlage präsent. Sie zeigt eine Vorstadt irgendwo im Herzen Amerikas. UP und BNSF haben hier das Sagen. Die ganze Anlage ist mit sehr viel Selbstironie umgesetzt worden. So tragen praktisch alle Industrieunternehmen auf der Anlage die Namen der Mitglieder. Auch hinter der Anlage ging es hier recht lustig. Hier wird „Modelrailroading is Fun“ noch lebendig gelebt.

Und so bleibt uns nur Leb wohl zu sagen, bis nächstes Jahr in Dortmund.

Der Whistle Stop | Wir bauen ein Diorama für unsere H0 Lokomotiven Teil 1

Um Ihnen, liebe Leser, in Zukunft professionelle Aufnahmen von neuen H0 Modellen bieten zu können, sind wir dabei, ein kleines Foto Diorama zu erstellen. Hierbei gehen wir sehr pragmatisch vor. Weniger ist ja bekanntlich mehr und so halten wir dieses Diorama bewusst schlicht. Die einzigen Gebäude werden der Whistle Stop und das Freight House der PRR sein. Beides sind Laser Cut Bausätze von Branchline LaserArt. Auch die Vegetation werden wir bewusst einfach halten. Zwei große Laubbäume von Dioramawelten.de ist alles. Wir sind uns noch nicht ganz sicher, ob wir eine Frühjahrs- oder Herbstvegetation nachbilden werden. Eigentlich ist der Indian Summer die schönste Jahreszeit aber er wird auch zu oft unter Modellbahnern verwendet. Mal sehen, wir können uns ja bis zur nächsten Ausgabe noch entscheiden. Als Gleise werden wir Code 83 Gleise von Peco verwenden. Dieses Gleissystem ist zum einen sehr vorbildorientiert gestaltet zum anderen aber auch noch robust genug, um im harten Studioalltag zu überleben. Der Gleisplan bietet nichts Aufregendes, lediglich ein diagonales Gleis mit einem Abstellgleis. Bei dem Diorama sollen ja die Modelle im Vordergrund stehen und nicht die Gleisführung. Selbstverständlich werden wir das Schaustück ordentlich detaillieren, es dient aber immer noch nur als Bühne.

Den gesamten Artikel finden Sie in unserer Ausgabe 02-2012.

Die Brandy Village and Cheapwater Junction Branch der Santa Fe Railroad

Teil 1: Planung und Anlagenunterbau

Die Idee zu unserer ersten Redaktionsanlage stammt von der Homepage von KATO USA, dort ist er unter „Granny Kay & Bonnie“ zu finden. Wir haben einige Änderungen hinzugefügt und damit den Spielwert erhöht.

Aber nun ganz von Anfang an. Als der Plan uns vor Jahren ins Auge gefallen ist, hatten wir irgendwie noch etwas Bedenken wegen des Betriebsablaufs. Ein Blick in die dort erwähnte Ausgabe des Model Railroaders brachte weitere Erkenntnisse aber noch nicht alles war so wie es sein sollte. Der Gleisplan war mir noch ein wenig zu simpel. Also erst mal neu planen aber wie? Hier gibt es heute ja sehr gute Planungssoftware, die eine Anlagenplanung erleichtern und auf eine bisher niemals  dagewesene Ebene der Präzision zu bringen. Wir entschieden uns für WinTrack. Die vielfach getestete und sehr einfach zu bedienende Software des Ing. Büro Schneider aus Uhingen. Wintrack hat neben der großen Auswahl an Gleisbibliotheken, die Möglichkeit der 3D Darstellung und eine Riesenauswahl an Zubehör und Gebäude, welche auf mehreren CD’s erhältlich sind. Seit Ende 2011 ist auch eine CD mit US Gebäuden und Zubehör erhältlich.

Den gesamten Artikel finden Sie in unserer Ausgabe 02-2012.

15th Convention

Am 13./14. Oktober 2012 wird in Adliswil (Zürich) die 15 Convention mit dem Thema Speed & Power stattfinden.

Auch wir werden einen Stand haben und freuen uns schon heute auf Ihren Besuch.

AmeriBahner | Ausgabe 2

All Aboard…

Liebe Amerika Fans

Es ist jetzt schon einige Zeit seit der ersten Ausgabe des AmeriBahner’s vergangen. Wieder haben wir versucht Ihnen eine abwechslungsreiche Mischung zu präsentieren.

Wir waren für Sie in Dortmund und Unna und berichten von unseren ersten Bauprojekten, welche bewusst sehr einfach gestrickt sind. Der Neuheitenbericht wurde überarbeitet, und auf Wunsch einiger Leser in eine andere Form gebracht. In dieser werden in Zukunft auch unsere News Flash’s erscheinen. Wir hoffen damit Ihre Zustimmung zu finden. Überhaupt ist uns Ihre Meinung wichtig. Mailen Sie uns einfach, was Ihnen am Ameribahner gefällt und was nicht. Wir sind gerne bereit Ihre Vorschläge, im Rahmen des Möglichen, umzusetzen.

Unser DCC Experte bittet um Feedback. Fragen Sie einfach unter dcc@ameribahner.com . Er wird Ihre Fragen gerne beantworten und die eine oder andere Frage in einer der nächsten Ausgabe im Rahmen unserer Berichterstattung beantworten. Außerdem werden wir im Oktober in Adliswil auf der 15. Convention mit einem Stand vertreten sein. Gerne stehen wir Ihnen dabei Frage und Antwort. Wir freuen uns auf
Ihren Besuch.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ameribahner.com.

Viel Vergnügen wünscht die AmeriBahner Redaktion

Und immer daran denken:
Model railroading is fun!

DCC | Ältere Loks digitalisieren

Eine sehr häufig gestellte Frage ist; “Kann ich meine alte Lok digitalisieren?

Diese Frage ist schwierig zu beantworten und umfasst verschiedene Probleme gleichzeitig, Z.B. technische Ursachen, sentimentaler Wert, Grösse der Sammlung usw.. Mit ein paar Worten will ich versuchen dies hier etwas klarer dar zu stellen.

Vorneweg:
Eine Lok die analog schlecht läuft oder sonst viele Probleme hat, wird durch einen Decoder nicht verbessert und macht im DCC Betrieb die gleichen Mucken. Dafür ist dann der Aufwand und die Arbeit zu teuer um dies zu bewerkstelligen.
Ich sage nicht, dass es nicht geht, aber der Preis ist zu bedenken. Dann ist da noch, dass ältere Modelle eine sehr hohe Stromabnahme haben. Die heutigen Decoder sind alle für 1 Ampere ausgelegt, was die Lok’s von heute sehr gut bringen. Lok’s von Gestern haben meistens eine 2 Ampere oder sogar mehr Abnahme. Somit muss dann schon wieder ein stärkerer Decoder her und der wird dann auch noch teuer. Die Umbauarbeiten in den Lok’s, wie Gehäuse oder Gewicht ausfräsen um Platz zu schaffen für den Decoder, denn dieser ist natürlich auch dicker usw. kosten Zeit. Um alte Lok’s zu digitalisieren rate ich; die Sache mehrmals zu überlegen, bevor die Entscheidung getroffen werden soll, denn vermasselt ist vermasselt und nicht mehr rückgängig zu machen.
Bei N-Lok’s, welche keine Platine besitzen, sollte man grundsätzlich die Finger lassen, weil es ebenfalls zu teuer wird im Verhältnis zum Resultat.

Text: Patrick Bopp

DCC Programmierung | 3

Die dritte Variante ist eine variable Wert Eingabe aber als höher gelegenes Byte bekannt.

Hier werden die Zahlen aus dem Maximum der gelben zu den rosa Felder zusammen gerechnet. D.H. 128+64=192. Dies ist der minimal Wert in diesem Byte und kann Maximum 231 sein. Einzige CV ist hier für CV 17. Diese CV bestimmt, auf welche Adressengruppe der Decoder zu reagieren hat. (siehe angehängte Tabelle)

CV 17 arbeitet zusammen mit CV 18. Der errechnete Wert der Beiden CV’s ergibt die lange Adresse auf die der Decoder reagiert.

Den kompletten Artikel finden Sie in unserer Ausgabe März 2012.

Text und Bilder: Patrick Bopp

Feedback – Danke

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir freuen uns sehr, dass unsere beiden ersten Ausgaben des AmeriBahners auf so großen positiven Zuspruch gestoßen sind. Vor allem waren die interessanten Themen und das tolle Layout Anlass dafür. Der Dialog mit Ihnen, der auch konstruktive Kritik beinhaltet, hilft uns bei der Weiterentwicklung unseres Konzeptes. Vielen Dank auch für Ihre Anregungen, die wir bei unseren weiteren Planungen gerne berücksichtigen.

Für Ihre Belange, Anforderungen und Wünsche haben wir stets ein offenes Ohr und freuen uns bereits auf einen weiteren Dialog.

Und denken Sie immer daran

„Modelrailroading is fun“

Mit freundlichen Grüssen

Ihre AmeriBahner Redaktion